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Steigende Energiekosten

Informationen für Mieterinnen und Mieter zu den Auswirkungen der steigenden Energiepreise und nützliche Tipps zum Energiesparen.

Liebe Mieterinnen und Mieter der WBM, die Preise für Heizen und für Strom sind aufgrund der Reaktionen Russlands wegen des Krieges in der Ukraine stark gestiegen. Über diese Preise entscheiden diejenigen Unternehmen, die Energie liefern. Im Rahmen der aktuellen Situation und dem Erfordernis zur Einsparung von Energie prüfen auch wir fortlaufend unsere Möglichkeiten hinsichtlich kurzfristig realisierbarer Maßnahmen.

Wir beantworten Ihnen hier Fragen rund um das Thema steigende Energiekosten und geben Ihnen Hinweise zum Energiesparen. Bitte versuchen auch Sie, kleine und gerne auch größere Maßnahmen in Ihrem Wirkungskreis umzusetzen. Jede eingesparte Kilowattstunde Energie und jeder Liter Wasser hilft. So können wir gemeinsam die Energieversorgung sicherstellen und Kosten reduzieren.

Nutzen Sie auch die Energieberatung der Verbraucherzentrale.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Wenn Sie Ihre Heizkosten anpassen möchten, füllen Sie bitte dieses Formular aus.

Für weitere Fragen finden Sie unter diesem Formular Antworten zu den steigenden Energiekosten.

Antrag zur Erhöhung der Heizkosten-Vorauszahlung

(Bis zum 21. eines Monats für den nächsten Monat/nach dem 21. gilt die Vorauszahlung für den übernächsten Monat)

Mit welcher Erhöhung der Betriebskosten müssen Mieter*innen aktuell rechnen?

Um hohe Nachzahlungen bei unseren Mieter*innen zu vermeiden, passen wir im Zuge unserer Betriebskostenabrechnungen 2021 (welche aktuell bzw. bis spätestens Ende 2022 erstellt werden) die Vorauszahlungen entsprechend an. Wir haben uns entschieden, die Vorauszahlung Heizkosten für die Heizungsart Fernwärme um 90 Prozent zu erhöhen, der Erhöhungssatz für Erdgas und Erdöl liegt bei 150 Prozent. Sofern sich die Entwicklung der Kosten verändert, werden wir die Erhöhungssätze entsprechend anpassen.

Wie erfolgt die Anpassung der Betriebskosten bei den aktuell gestiegenen Energiekosten?

Im Zuge der Betriebskostenabrechnung 2021 (welche aktuell bzw. bis spätestens Ende 2022 erstellt werden), wird die Anpassung der Vorauszahlung Heizkosten automatisch vorgenommen.

Mieter*innen können eine Erhöhung der monatlichen Vorauszahlungsbeträge auch jederzeit, unabhängig von der Betriebskostenabrechnung beantragen. Gern können Sie dafür auch unser Formular auf dieser Seite verwenden.

Weshalb werden meine Vorauszahlungen für Heizkosten erhöht, ob wohl die Bundesregierung die Gasumlage abgeschafft und den Gaspreisdeckel beschlossen hat?

Nach den Informationen unserer Wärmelieferanten ist davon auszugehen, dass es trotz dieser Hilfspakete der Bundesregierung zu erheblichen Preiserhöhungen für Energie kommt. Als Vermieter sehen wir uns in der Pflicht, unsere Mieter vor hohen Nachzahlungen zu bewahren und die Vorauszahlungen den zu erwartenden Kosten anzupassen.

Ab wann wird geheizt?

Unsere zentralen Heizungsanlagen sind außentemperaturgesteuert. Fällt die Tagesmitteltemperatur an drei aufeinander folgenden Tagen unter 15°C, wird die Heizung automatisch eingeschaltet.

Welche Temperaturen werden die WBM-Heizanlagen in diesem Winter erreichen? Ist eine Absenkung vorgesehen?

Wir stellen in den Wohnräumen grundsätzlich mindestens 20°C tagsüber und 17°C nachts (22.00 bis 06.00 Uhr) bereit. Sofern bei Einstellung der Stufe 5 des Thermostatventils nur Temperaturen unterhalb dieser Werte erreicht werden, liegt ggf. eine technische Störung oder Fehlbedienung der Heizung durch den Nutzenden oder Sonderumstände vor. Bitte achten Sie darauf, alle Türen in Ihrer Wohnung geschlossen zu halten und nachts etwaige Rollläden runterzufahren, um unnötige Wärmeverluste zwischen beheizten und nicht beheizten Räumen zu vermeiden. Wichtig ist auch, dass Sie weiterhin wie gewohnt regelmäßig lüften, um Schäden in Ihrer Wohnung und am Gebäude zu verhindern und dabei die Heizkörper ausstellen.

Was kann ich tun, wenn ich eine Störung der Heizanlage vermute?

Unter Berücksichtigung der notwendigen (vgl. vorherige Frage) Außentemperaturen, prüfen Sie bitte zuerst Folgendes in Ihrer Wohnung:

  • Sind die Thermostatventile voll aufgedreht und gleichzeitig Türen und Fenster geschlossen?
  • Liegt die Raumtemperatur nun unter 20°C bzw. 17°C (von 22 bis 06 Uhr)?
  • Ist nur ein Heizkörper kalt oder ist die ganze Wohnung betroffen?
  • Sind die zuführenden Heizungsrohre kalt?
  • Werden alle Räume der Wohnung beheizt? Um in den Wohnräumen eine ausreichende Temperatur zu erreichen, müssen alle Räume der Wohnung beheizt werden sowie alle Fenster und die Wohnungstür geschlossen sein!

Wenn die Mindesttemperaturen auch nach Prüfungen dieser Punkte nicht erreicht werden liegt evtl. eine technische Störung vor, bitte melden Sie sich bei unserem Reparaturservice.

Gibt es Pläne, das Warmwasser bzw. die Beheizung einzuschränken?

Wir beobachten die aktuelle Situation fortlaufend sehr genau. Derart einschneidende Maßnahmen in Bezug auf Warmwasser und Heizung sind aktuell nicht eingeplant.

Können Mieter*innen steckerfertige Solaranlagen für ihren Balkon beantragen?

Wir befinden uns derzeit noch in vorbereitenden Prüfungen hinsichtlich der technischen und baulichen Kompatibilität solcher Anlagen in unseren Beständen und bitten deshalb um Verständnis, dass derzeit noch keine Genehmigungen erteilt werden können.

Wo finden Mieter*innen Tipps zum Energiesparen?

Wir informieren unsere Mieter*innen auf der Website, auf Facebook sowie im Magazin „MITTENDRIN“ regelmäßig zum Energiesparen. Darüber hinaus empfehlen wir die Website www.energiewechsel.de mit Informationen zu Effizienz- und Einsparpotentialen im privaten und öffentlichen Leben. Sie können sich auch von der Verbraucherzentrale online zu verschiedenen Themen, wie Energieverbrauch, Energie einsparen etc. online beraten lassen.

Nicht alle Energiespartipps, u. a. für die Wärmeerzeugung, die derzeit in den sozialen Medien dargestellt werden, sind sicher und sinnvoll. Hieraus können z. B. erhebliche Brandgefahren resultieren.

Welche Maßnahmen sind in den Treppenhäusern und Fluren vorgesehen?

Wir werden dort, wo es möglich ist, durch unsere Hausmeister*innen in den Flurbereichen und Treppenhäusern die Temperaturen reduzieren. Bitte betätigen Sie nicht die Thermostate in Treppenhäusern und Fluren eigenständig.

Was plant die WBM bei der Beleuchtung?

Wir prüfen, ob Beleuchtungsanlagen in unseren Beständen, welche nicht für die Verkehrssicherung relevant sind, abgeschaltet oder zeitlich begrenzt werden können.

Wie werden sich die Energiekosten weiterentwickeln und was unternimmt die WBM zukünftig?

Die WBM beobachtet die aktuelle Situation fortlaufend und prüft, welche zusätzlichen Maßnahmen zum Energie- und Kostensparen kurz- und mittelfristig umgesetzt werden können. Eine Einschätzung zur weiteren Entwicklung der Energiepreise bzw. der Betriebskosten ist leider derzeit auch für uns nicht möglich.

Wo finden Mieter*innen Unterstützung, die in Zahlungsschwierigkeiten geraten?

Bei Fragen zu oder Schwierigkeiten mit Zahlungen stehen wir unseren Mieter*innen selbstverständlich unterstützend zur Seite. Bitte kontaktieren Sie uns rechtzeitig, wenn Sie merken, dass Sie Schwierigkeiten haben, die Gesamtmiete aufzubringen. Gemeinsam finden wir eine Lösung. Zudem sollten sich Betroffene über staatliche Unterstützungsangebote informieren: Hilfen und Entlastungspakete - Berlin.de.

Gerne können Sie auch unsere Sozialberatung SOPHIA Berlin GmbH aufsuchen. Jeden 1. und 3. Donnerstag eines Monats sind die Mitarbeiter der Sozialberatung SOPHIA Berlin GmbH von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr in unserer Firmenzentrale, Dircksenstr. 38, für Sie da. Bitte buchen Sie Ihren Termin dafür unter http://sophia-berlin.de/online-beratung/

Empfehlen Sie den Kauf eines elektrischen Heizlüfters oder andere alternative Heizmöglichkeiten?

Nein. Versuchen Sie nicht, eingesparte Heizenergie durch elektrisch erzeugte Wärme zu kompensieren. Es besteht die Gefahr einer Überlastung des Stromnetzes und im schlimmsten Fall auch eine erhebliche Brandgefahr durch falsche Nutzung.

Bitte beachten Sie, dass portable Gasgeräte in den Wohnungen aus Sicherheitsgründen verboten sind.

Wir anworten auf Ihre Fragen zum Mieterschreiben: EnSikuMaV
 

Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung (EnSikuMaV) kurz erklärt

Was ist die Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung (EnSikuMaV)?

Am 24. August 2022 hat die Bundesregierung die Kurzfristenergieversorgungs-sicherungsmaßnahmenverordnung (EnSikuMaV) mit Inkrafttreten zum 1. September 2022 beschlossen. Sie gilt 6 Monate bis zum 28. Februar 2023. Die Verordnung enthält Maßnahmen zur Energieeinsparung in öffentlichen und privaten Gebäuden, Informationspflichten für Gas- und Wärmelieferanten sowie Vermieter zu Energieverbrauch und -kosten gegenüber ihren Kunden bzw. Mietern.

Was soll die Verordnung EnSikuMaV bewirken?

Die Verordnung soll mit ihren Maßnahmen eine jährliche Verringerung des deutschen Gasverbrauchs bewirken. Dies soll den Eintritt einer Notfallsituation aufgrund der reduzierten Gasliefermengen vermeiden und einen Anreiz zum Energiesparen geben. In unserem Schreiben geben wir Hinweise auf Webseiten die Ihnen Tipps für Energiesparen geben.

Warum habe ich ein Schreiben zur EnSikuMaV erhalten?

Entsprechend der Regelung der EnSikuMaV sind wir als Vermieter dazu angehalten, sofern uns alle Informationen dafür vorliegen, Ihnen aktuelle Informationen zu Ihren Energiekosten in der letzten Abrechnungsperiode (2021) sowie zu den zu erwartenden Kostensteigerungen im Jahr 2022 zukommen lassen.

Wie wurden die Kosten für Heizung und Warmwasserkosten aus 2021 ermittelt?

Die Kosten für Heizung und Warmwasser entsprechen den Kosten, die im Jahr 2021 für Heizung und Warmwasser angefallen sind. Sie finden diese Kosten in Ihrer Betriebskostenabrechnung 2021 wieder.

Sofern Sie 2021 unterjährig oder 2022 eingezogen sind, wurden die durchschnittlichen Verbräuche und angefallenen Kosten der Vertragseinheit des Jahres 2021 herangezogen.

Wie wurden die Prognose Werte 2022 ermittelt?

Die Gas- und Wärmelieferanten haben der WBM Informationen über die Höhe der voraussichtlichen Energiekosten unter Berücksichtigung des am 1. September 2022 in dem jeweiligen Netzgebiet geltenden Grundversorgungstarifs für Erdgas auf Basis des Grund- und Arbeitspreises (hier noch ohne Berücksichtigung der Gaspreisbremse), berechnet. Die prognostizierten Gesamtkosten für 2022, basieren auf der Annahme, dass Ihr Verbrauch und der Verbrauch der übrigen Bewohner*innen Ihrer Wohnanlage im Jahr 2022 unverändert zum Verbrauch 2021 sind.

Wie wurde das Einsparpotenzial berechnet?

Das Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geht davon aus, dass eine durchgängige Senkung der durchschnittlichen Raumtemperatur um 1 Grad Celsius eine Senkung des Verbrauchs von 6 Prozent bedeutet. Auf dieser Grundlage und der Preise der örtlichen Grundversorgung, die am 1. September 2022 gültig waren, haben die Versorgungsunternehmen das Einsparpotential der jährlichen Energiekosten für Gas oder Wärme berechnet.

Warum ist die Gaspreisbremse nicht berücksichtigt?

Zum Zeitpunkt der Information der Gas- und Wärmelieferanten und der Erstellung unseres Mieterschreibens waren die geplanten Umsetzungsmaßnahmen noch nicht bekannt und gesetzlich noch nicht beschlossen und können deshalb noch keine Berücksichtigung finden.

An dieser Stelle informieren wir Sie in Kürze was die Gaspreisbremse für Sie als Mieter bedeutet.

Stand: 9. November 2022, 8.40 Uhr

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