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Wir beantworten Ihre Fragen zur Wohnungssuche

Und zum Mieten einer Wohnung bei der WBM

Wie kann ich bei der WBM Wohnungsangebote erfragen?

Alle derzeit veröffentlichten Wohnungsangebote finden Sie bei uns unter https://www.wbm.de/wohnungen-berlin/angebote/.

Wenn Sie hier ein für Sie passendes Angebot finden, können Sie dieses für einen Besichtigungstermin direkt anfragen. Das Online-Formular dazu finden Sie am Ende eines jeden Angebotes. Dieses Angebot gilt auch für Trägervereine, die nach Wohnungen suchen.

Wie wird meine Anfrage bearbeitet?

Wenn Sie ein Wohnungsangebot direkt über das angehängte Online-Formular angefragt haben, erhalten Sie von uns in der Regel in den folgenden Tagen eine Einladung zu einem Besichtigungstermin.

Zu Besichtigungsterminen laden wir neben den direkten Anfragen auch Interessent*innen hinzu, die sich über das Interessentenformular mit Wohnungsgesuch registriert haben und deren Gesuch zur angebotenen Wohnung passt. Aufgrund der Vielzahl an Interessent*innen können jedoch keine Besichtigungstermine bzw. passende Angebote garantiert werden.

Welche Unterlagen muss ich für eine Anmietung bereithalten?

Die folgenden Unterlagen benötigen wir von Ihnen zum Abschluss eines Mietvertrages von allen vollhährigen Bewohner*innen des Haushalts:

 

Einkommensnachweis

Einen Nachweis über Ihr Haushaltsnettoeinkommen der letzten drei Monate. Dies kann je nach Situation bspw. durch folgende und ähnliche Dokumente erfolgen:

  • Lohn-/Gehaltsabrechnung
  • Rentenbescheid
  • Leistungsbescheid vom Jobcenter/ Grundsicherungsamt/ Sozialamt
  • BAföG-Bescheid
  • Bestätigung zu Unterhaltszahlungen, Nachweis zum Kindergeld
  • Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) der letzten 6 Monate bzw. aktueller Steuerbescheid bei Selbstständigkeit

Kontoauszüge sind als Einkommensnachweise leider nicht ausreichend.

Nachweis Mietzahlung

Dies kann durch eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung des derzeitigen Vermieters erfolgen oder über einen Nachweis der bisher geleisteten Mietzahlungen. Sofern Sie derzeit mietfrei wohnen (bsp. im Elternhaus oder eigengenutztem Eigentum, erfolgt dies über eine Bestätigung der Eltern bzw. des Grundbuchauszugs.

 

Bonitätsauskunft

Beispielsweise über eine aktuelle Schufa-Auskunft. Sie können aber auch gerne das Formular "SCHUFA-Klausel zu Mietanträgen" ausgefüllt beifügen. Eine Bonitätsauskunft sollte nicht älter als 3 Monate sein.

 

Berechtigungsnachweise

Sofern vorhanden und für die Anmietung der Wohnung notwendig, sollten ergänzend dazu folgende Dokumente eingereicht werden:

  • Wohnberechtigungsschein inkl. Einkommensnachweis nach § 9 Abs. 2 Wohnraumförderungsgesetzt (WoFG)

Für viele Wohnungen ist ein Wohnberechtigungsschein (WBS) notwendig bzw. zumindest ein WBS-fähiges Einkommen. Diesen WBS können Sie bei Ihrem zuständigen Wohnungsamt Ihres derzeitigen Wohnortes beantragen. Mit dem WBS-Rechner des Berliner Senates können Sie Ihr Einkommen bereits prüfen.

  • Studiennachweis bei der Anmietung einer Wohnung für Studenten
  • Aufenthaltstitel
  • Nachweis Berechtigung Marktsegment

Hinweis:

Bitte achten Sie bei allen Dokumenten darauf, alle notwendigen Seiten idealerweise in einer PDF-Datei zur Verfügung zu stellen. Die Dateien dürfen jeweils nicht größer als 1 MB sein.

Selbstverständlich können Sie auf allen Dokumenten für die Wohnungsvermietung nicht relevante Angaben schwärzen/ unkenntlich machen.

Wie und wann reiche ich meine Unterlagen ein?

Im Anschluss an den Besichtigungstermin erhalten Sie von uns eine E-Mail mit einem Link zur Vervollständigung Ihrer Angaben und Unterlagen. Diese E-Mail wird nur an Interessent*innen versendet, die denBesichtigungstermin wahrgenommen haben.

Über diesen Link gelangen Sie zu einem Online-Formular, in dem Sie Ihre Angaben hinterlegen und aktualisieren können.

Beim Besichtigungstermin werden keine Unterlagen durch unsere Mitarbeiter*innen entgegengenommen. Bitte nutzen Sie ausschließlich den Ihnen persönlich zugesandten Link und übersenden Sie uns Ihre Unterlagen nicht unaufgefordert per E-Mail oder Post. 

Für mich ist kein passendes Wohnungsangebot dabei – kann ich mich dennoch registrieren?

Sofern derzeit keines der veröffentlichten Wohnungsangebote für Sie passend ist, haben Sie auch die Möglichkeit, uns eine allgemeine Anfrage zu senden. Dafür nutzen Sie bitte unser Interessentenformular mit Wohnungsgesuch. Um Ihnen möglichst passende Angebote zusenden zu können, ist es wichtig, dass Sie Ihr Wohnungsgesuch mit allen für Sie notwendigen Angaben über die Auswahlfelder hinterlegen, sodass wir Ihnen nicht zu kleine oder teure Wohnungsangebote zu senden.

Wir weisen darauf hin, dass wir im Zeitraum der Registrierung keine passenden Wohnungsangebote garantieren können. Daher empfehlen wir Ihnen, die von uns auf unserer Webseite veröffentlichten Wohnungsangebote regelmäßig im Auge zu behalten und bei Interesse das Angebot direkt über das Online-Formular im Exposé anzufragen. Auch Trägervereine können auf diesem Wege ihr Interesse an einer Wohnung an uns übermitteln.

Bei einer aktiven Suche empfehlen wir Ihnen weiterhin, sich auch über www.inberlinwohnen.de über aktuelle Wohnungsangebote der städtischen Wohnungsbaugesellschaften zu informieren.

Wie wird entschieden?

Für eine positive Vermietungsentscheidung sind vollständige sowie aktuelle Bewerbungsunterlagen aller Vertragspartner*innen Grundvoraussetzung. Im nächsten Schritt prüfen wir die Verträglichkeit der finanziellen Belastung. Demnach sollte die Grundmiete (Nettokaltmiete) 30% des Haushaltsnettoeinkommens nicht übersteigen, damit die monatliche finanzielle Belastung sozial verträglich ist. Sofern diese Voraussetzungen erfüllt sind, erfolgt die Vermietungsentscheidung fallspezifisch unter Berücksichtigung der Bedarfe der Interessent*innen in Abwägung zu den Objekteigenschaften wie Wohnungsgröße sowie Sozialstruktur des Umfeldes als auch in Abwägung zu den weiteren eingegangenen Interessentenanfragen.

Eine Absage ist damit immer ausschließlich auf die konkrete Anfrage bezogen und stellt keine grundsätzliche Absage als geeignete Mieterin oder geeigneten Mieter dar. Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Wohnungsanfrage können Sie selbst am besten steigern, indem Sie Ihre Unterlagen vollständig sowie aktuell zur Prüfung nach einem gemeinsamen Besichtigungstermin einreichen.

Was ist ein Wohnberechtigungsschein?

Der Wohnberechtigungsschein (WBS) berechtigt Sie, eine staatlich geförderte Wohnung anzumieten. Er garantiert Ihnen aber nicht, dass Sie eine Wohnung bekommen.

Ohne einen WBS dürfen Sie keine Sozialwohnung anmieten. Als kommunales Wohnungsunternehmen haben wir uns zusätzlich verpflichtet, einen wesentlichen Anteil (derzeit 63%) unserer jährlich freiwerdenden Wohnungen ausschließlich an Interessent*innen mit WBS zu vermieten. Daher können wir nach den Besichtigungen von geförderten Wohnungen nur Bewerbungen mit passendem WBS akzeptieren.

Auf der Webseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen können Sie herausfinden, unter welchen Umständen Sie einen WBS beantragen dürfen bzw. ob Sie berechtigt sind, einen WBS zu erhalten. 

Weitere Informationen finden Sie ebenfalls unter dem Punkt "Welche Differenzierungen gibt es beim WBS?"

Welche Differenzierungen gibt es beim WBS?

Bei der Beantragung eines Wohnberechtigungsscheins (WBS) wird das Einkommen sowie der Raumbedarf durch das Bürger- oder Wohnungsamt geprüft.  

Im Ergebnis bestätigt der WBS die ermittelte Einkommensgrenze und es ergibt sich eine Einordnung in WBS 100, WBS 140, WBS 160 und WBS 180.  

Bei einem WBS 100 liegt das ermittelte Einkommen innerhalb der maßgeblichen Einkommensgrenze des § 9 Absatz 2 Wohnraumförderungsgesetz (WoFG). 

Bei einem WBS 140  übersteigt das ermittelte Einkommen die maßgebliche Einkommensgrenze des § 9 Absatz 2 Wohnraumförderungsgesetz (WoFG) um maximal 40% und bei einem WBS 160 bzw. WBS 180 analog jeweils um maximal 60% bzw. maximal 80%. 

Je nach Förderbedingungen ist die Anmietung nur bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze bzw. je nach Einkommensgrenze ein anderer Zuschuss möglich. Nähere und aktuelle Informationen finden Sie hierzu auf der Seite der Senatsentwicklung für Stadtentwicklung und Wohnen in der Mieterfibel. 

Neben den Förderbedingungen haben wir uns verpflichtet, Wohnraum für bereite Bevölkerungsschichten zur Verfügung zu stellen und achten daher bei unseren Vermietungen auch auf eine Durchmischung bei den Wohnberechtigungsscheinen in den unterschiedlichen Einkommensgrenzen. 

Im Ergebnis der Prüfung des Raumbedarfes durch das Bürger- oder Wohnungsamt bestätigt der ausgestellte WBS eine Berechtigung zur Anmietung einer maximalen Raumanzahl. Eine Anmietung einer kleineren Wohnung bleibt damit weiterhin möglich. Eine größere Wohnung kann jedoch bei Berücksichtigung des WBS nicht erfolgen. 

Einpersonenhaushalte erhalten in der Regel einen WBS, welcher zur Anmietung einer 1-Raum-Wohnung bzw. 2-Raum-Wohnung bis 50 qm berechtigt. Bitte berücksichtigen Sie, dass mit einem solchen WBS (2-Raum bis 50qm) ebenso keine größeren Wohnungen unter Berücksichtigung des WBS angemietet werden können. 

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