In der Neuen Jakobstraße nutzt die WBM eine bislang als Parkplatz genutzte Fläche für neuen Wohnraum. In dem achtgeschossigen Wohn- und Geschäftshaus entstehen 35 Wohnungen mit rund 2.300 Quadratmetern Wohnfläche. Hinzu kommen rund 265 Quadratmeter Gewerbefläche im Erdgeschoss. Der Entwurf setzt auf effiziente Grundrisse, serielle Bäder und eine modulare Konstruktion. Zwei bauliche Rettungswege ermöglichen zudem die Ausführung einer Fassade aus Holz.
An der Melchiorstraße/Engeldamm entstehen in einem bestehenden WBM-Wohnensemble 54 Wohnungen mit rund 3.000 Quadratmetern Wohnfläche. Bei der Planung wurde besonderer Wert auf einen behutsamen Umgang mit dem bestehenden Wohnumfeld sowie den vorhandenen Grün- und Freiflächen gelegt. Die Großzügigkeit des Innenhofs und ein Großteil des Baumbestands bleiben erhalten.
Der Entwicklung der beiden Standorte ging ein mehrjähriger Planungsprozess voraus. Bereits seit 2018 wurden Möglichkeiten für zusätzlichen Wohnraum untersucht und unterschiedliche Varianten geprüft. In den Jahren 2018 und 2019 fanden hierzu mehrere Informationsveranstaltungen für die Mieterinnen und Mieter statt. Auch während der Bauphase wird die WBM über den Projektfortschritt und anstehende Maßnahmen transparent informieren.
Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Berlin braucht dringend mehr bezahlbare Wohnungen. Deshalb müssen wir vorhandene Flächen und Potenziale nutzen – insbesondere dort, wo die notwendige Infrastruktur bereits vorhanden ist. Die beiden Projekte der WBM zeigen, wie das konkret geht. Auf bereits genutzten Flächen entstehen 89 Wohnungen, davon 45 gefördert. Damit schaffen wir zusätzlichen Wohnraum und stärken zugleich das Angebot für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen. Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften leisten einen wichtigen Beitrag, Berlin zukunftsfähig weiterzuentwickeln.“
Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen: „Die WBM zeigt, welches Potenzial in einer klugen Weiterentwicklung bestehender Quartiere liegt. Statt neue Flächen in Anspruch zu nehmen, entstehen Wohnungen auf Grundstücken, die bereits zum Bestand der WBM gehören. Gerade in der dicht bebauten Innenstadt ist das ein wichtiger Baustein, um zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.“
Ephraim Gothe, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Facility Management: „Gerade in einem dicht bebauten Bezirk wie Mitte kommt es darauf an, neuen Wohnraum zu schaffen und zugleich verantwortungsvoll mit den bestehenden Quartieren umzugehen. Die beiden Projekte der WBM zeigen, dass beides miteinander vereinbar ist: Bereits genutzte Flächen werden weiterentwickelt, während bestehende Grün- und Freiräume so weit wie möglich erhalten bleiben. So entsteht dringend benötigter Wohnraum, der sich behutsam in sein Umfeld einfügt.“
Lars Dormeyer, Geschäftsführer der WBM: „Die WBM befindet sich auf einem klaren Wachstumskurs. Mit den beiden Projekten wird dieser auch in attraktiven Berliner Innenstadtlagen sichtbar. Die Realisierungsbeginne entsprechen unserer Jahresplanung mit insgesamt acht Baustarts und sind zugleich fester Bestandteil unserer Zusagen gegenüber dem Land Berlin im Rahmen der Roadmap 2.0. Gleichzeitig erproben wir neue Wege für einen nachhaltigen und effizienten Neubau. Die dabei gewonnenen Erfahrungen wollen wir für weitere Vorhaben der WBM nutzen.“
Bildunterschrift v.l.n.r.: Lars Dormeyer (Geschäftsführer WBM), Christian Gaebler (Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen), Kai Wegner (Regierender Bürgermeister von Berlin), Ephraim Gothe (Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Facility Management), Steffen Helbig (Geschäftsführer WBM).
Über die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH:
Die WBM ist so vielfältig wie das Leben in der Metropole Berlin: In den rund 35.000 Mietwohnungen leben ca. 85.000 Berliner*innen aus über 100 Nationen. Bis 2035 investiert das Unternehmen 3,3 Milliarden Euro in Neubau und Sanierung und schafft damit 10.000 neue Wohnungen für Berlin. Die WBM bewirtschaftet außerdem etwa 314.000 m² Gewerbeflächen, die sich überwiegend innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings – in den Bezirken Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg – sowie in Spandau befinden. Als zukunftsorientiertes Unternehmen macht die WBM ihre Bestände fit für kommende Generationen, um Berlin sozial, klimaneutral und lebenswert zu gestalten.



