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Runder Tisch Stadtentwicklung Friedrichshain

Neuer Wohnraum in der City

In Friedrichshain plant die WBM im Rahmen der vom Senat initiierten Neubauoffensive rund 700 weitere neue Wohnungen. In diesem Zusammenhang wurde Ende August 2015 auf Initiative der WBM der "Runde Tisch Stadtentwicklung Friedrichshain" ins Leben gerufen. Der Runde Tisch findet vierteljährlich statt und ist eine proaktive Kommunikationsplattform, die eine partizipative Zusammenarbeit zum Ziel hat, um Grundsatzfragen bezüglich der möglichen Standorte für Neubauten in Friedrichshain zu klären. Die Standorte wurden zuvor in einer Potenzialanalyse zusammengestellt.

Kernthemen am Runden Tisch sind die Entstehung neuen Wohnraums und die hiermit zusammenhängende Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur in gewachsenen Quartieren in Friedrichshain im Rahmen einer nachhaltigen, umweltgerechten Stadtentwicklung. Standortbezogene Details werden in zusätzlichen Foren mit Nachbarn und Anrainern diskutiert. Der Bezirk wird den Bedarf an sozialen Folgeeinrichtungen definieren, damit diese Maßnahmen entsprechend in den Planungsprozess integriert werden können.

Zum Start des Runden Tisches wurden u. a. Vertreter aus der WBM Mieterschaft Friedrichshain, dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, dem Senat, der Hermann Henselmann Stiftung und Architekten eingeladen. Schließlich lud die Geschäftsführung die Vertreter der Mieterschaft ein, Ideen der Mieter zu einer qualitativen Weiterentwicklung der Quartiere aktiv in den Dialogprozess einzubringen.

Potenzialanalyse für mögliche Ergänzungsbauten

Eine erste planerische Potenzialanalyse mit möglichen Standorten für Ergänzungsbauten in unserem Bestand und auf Grundstücken des Bezirks in Friedrichshain wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt erarbeitet und nach einer ersten Prüfung aktuell von 37 auf 20 mögliche Standorte reduziert. Konkret auf WBM Grundstücken wurde die ursprüngliche Anzahl von 22 Punkthäusern auf aktuell 15 gesenkt. In der Potentialanalyse wurde von einem Architektenteam als erstes die Kubatur möglicher Ergänzungsbauten im Kontext der bestehenden Architektur definiert. Im Zentrum stehen Punkthäuser: Sie können sehr gut in die bestehenden, gewachsenen Quartiere eingefügt werden und benötigen eine geringe Freifläche. Durch eine Wiederholung dieser Art von Baukörpern entsteht eine wiedererkennbare und übergreifende architektonische Handschrift, die typisch ist für Quartiere der DDR-Moderne wie in Friedrichshain.

Bürgerbeteiligung

§ 34 Baugesetzbuch und Bauvoranfragen

Bauvoranfragen werden aktuell in die Wege geleitet. Für die Anträge auf Vorbescheid werden Bestandspläne von öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren erstellt. Dementsprechend wird vor Ort zeitnah ein Aufmaß stattfinden. 

Diese Daten sind notwendige Basis zur weiteren Planung. Der Antrag auf Vorbescheid auf Basis des § 34 Baugesetzbuch klärt lediglich, ob sich die Neubauten planungsrechtlich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der zu überbauenden Grundstücksfläche in die nähere Umgebung einfügen, sagt aber noch nichts über eine tatsächliche Realisierung eines Neubaus aus. 


Bürgerbeteiligung

Detailprüfung Standorte und Realisierung

Auf Basis der planungsrechtlichen Prüfung (positiver Bauvorbescheid) wird eine Detailprüfung jedes einzelnen Standortes unter den Aspekten: neuer Wohnraum, Umweltverträglichkeit, Kontext Architektur und Anpassung einer möglichst bedarfsgerechten Infrastruktur vorgenommen.

Die Ergebnisse der Detailprüfungen werden an alle betroffenen Bewohner, Nachbarn und Anrainer kommuniziert. Es werden zusätzlich (§34 Baugesetzbuch sieht es nicht vor) für jeden einzelnen Standort Gutachten zur Emission (Schall, Wärme, Luftzirkulation) und Sonneneinstrahlung (Verschattung) erstellt. 

Erst nach der detaillierten Analyse jedes einzelnen Standortes erfolgt die weitere Planung, das Baugenehmigungsverfahren und damit die Entscheidung, ob ein Neubau realisiert wird.


Teilnehmer Runder Tisch Friedrichshain

Herr Frank Bielka ehem. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Neubaubeauftragter, Moderator des Runden Tisches
Frau Christina Geib WBM GmbH, Geschäftsführerin
Herr Jan Robert Kowalewski WBM GmbH, Geschäftsführer
Frau Regula Lüscher Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Senatsbaudirektorin
Herr Dipl.-Ing. Peter Meyer Architekturbüro MGHS Meyer Große Hebestreit Sommerer, Architekt
Herr Dr. Thomas Flierl Vorsitzender Hermann-Henselmann-Stiftung, Bauhistoriker und Publizist
Herr Dipl.-Ing. Matthias Peckskamp Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Baudirektor/ Fachbereichsleiter des Stadtplanungsamtes
Frau Dipl.-Ing. Sibylle Wolter Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Leitende Baudirektorin des Stadtentwicklungsamtes, Amtsleiterin
Herr John Dahl Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Stellv. Vorsitzender des Stadtplanungsausschusses, Mitglied im Sportausschuss und im Ausschuss für Bürgerbeteiligung und Transparenz, Verwaltungsmodernisierung und IT, Rechtsanwalt
Frau Dr. Susanne Kitschun SPD Fraktion Berlin, Stellv. Fraktionsvorsitzende, Historikerin und Politologin
Frau Birgit Hammer Landschaftsarchitektur Birgit Hammer
Herr Dipl.-Ing. Claus-Peter Kolbe ehem. Mieterbeirat Platz der Vereinten Nationen 23-32
Herr Dipl.-Ing. Bernd Körting Mieterbeirat Karl-Marx-Allee/ Karree
Herr Prof. Dr. Wolfgang Triebel Mieterbeirat Lange Straße
Frau Gisela Wendrock Mieterbeirat Krautstraße
Herr Konrad Behrend Mieterbeirat Mollstraße 20-29
Herr Rainer Maas Mieterbeirat Georgenkirchstraße/ Höchste Straße
Herr Jochen Müller Mieterbeirat Singerhöfe
Herr Hans-Joachim Trappen Aktionsbündnis Lebenswertes Wohnen in Friedrichshain-West
Frau Heidemarie Wienert Aktionsbündnis Lebenswertes Wohnen in Friedrichshain-West
Herr André Lossin Volkssolidarität
Frau Regina Batzke WBM GmbH, Abteilungsleiterin Quartiersbetreuung
Frau Steffi Pianka WBM GmbH, Leiterin Unternehmenskommunikation/ Pressesprecherin
Frau Gesa Lambertz WBM GmbH, Projektentwicklung
Frau Andrea Schulze WBM GmbH, Quartiersbetreuung