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Bürgerbeteiligung bei Neubauvorhaben

Informieren, Konsultieren, Mitgestalten, Mitentscheiden

Die Metropole Berlin zieht Menschen aus aller Welt an, die Stadt wächst kontinuierlich weiter. 30.000 neue Wohnungen sollen die landeseigenen Wohnungsunternehmen allein bis zum Jahr 2021 errichten. Zu den Kernaufgaben der landeseigenen Wohnungsunternehmen, damit auch der WBM, gehört die Bereitstellung kostengünstigen Wohnraums in Berlin. Dazu gehört ein herausforderndes Neubauprogramm, das Baulücken schließt und bestehende Quartiere weiterentwickelt, die Stadt soll qualitätsvoll weitergebaut werden. Dabei wollen wir die Bürgerinnen und Bürger an den Planungen beteiligen. Wichtig ist dabei Klarheit über die Grade, Inhalte und Rahmenbedingungen der Beteiligung.

Zur Entwicklung verbindlicher Leitlinien zum Thema Partizipation beim Wohnungsneubau haben die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen gemeinsam mit der HUMBOLDT-VIADRINA-Governance Platform die Trialogreihe „Partizipation im Wohnungsbau“ durchgeführt. 

Die Leitlinien für Partizipation im Wohnungsbau  zeigen die Grundsätze, Formate und Qualitätskriterien für informelle Beteiligung bei Neubau und Verdichtung auf. Für die erfolgreiche Umsetzung von Neubauprojekten bedarf es der frühzeitigen Einordnung nach Beteiligungsstufen. Bei Beteiligung auf den unterschiedlichsten Beteiligungsstufen geht es nicht um das „Ob“, sondern um das „Wie“ des Bauen oder der Quartiersentwicklung.

Die Beteiligungsstufen

•    Information

Vorhabenliste auf Onlineportal, Hausaushang, Pressemitteilung, Flyer bzw. schriftliches Informationspaket, bestehende Gremien werden gezielt informiert, Anwohnerversammlungen, Internetseiten der Wohnungsbaugesellschaften

•    Konsultation

Sprechstunde, Bürgerversammlung, Umfragen, Ideensammlungen, Dialogveranstaltung

•    Mitgestaltung

Kreative Workshopformate z.B. WorldCafé, Ideentische, Werkstattverfahren, runder Tisch, Stadtlabor

•    Mitentscheidung

Begleitgremium, Entscheidungsgremium, Bürgervertretung in der Wettbewerbsjury, Bürgervotum
 

von links nach rechts: S. Michaelis (Vorstand Gewobag) J. R. Kowalewski (Geschäftsführung WBM), Dr. A. Podann (Leitung Trialoge), J. Franzen (Vorstand Gesobau). Prof. G. Schwan (Leitung Viadrina Governance Platform), K. Lompscher (Senatorin f. Stadtentwicklung und Wohnen), S. Frensch (Geschäftsführung HOWOGE), S. Wehrmann (Vorstand degewo), I. Malter (Geschäftsführung STADT UND LAND), M. Müller (Projektkoordination Trialoge)

Trialoge 2018