Logo: WIM - Weniger ist mehr mit einem Kreis um die Berliner Silhouette mit dem Fernsehturm
Logo WIM - Weniger ist mehr
Mülltrennung nach Farben

Mülltrennung

Richtige Mülltrennung ist ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz. Wenn Abfälle korrekt getrennt werden, können viele Materialien recycelt und wiederverwendet werden. Dadurch werden wertvolle Ressourcen geschont und weniger Müll muss verbrannt werden. Jeder Haushalt kann mit einfachen Maßnahmen dazu beitragen, die Umwelt zu entlasten und Rohstoffe im Kreislauf zu halten.

Ein besonderes Beispiel dafür, wie wichtig gelebte Nachhaltigkeit ist, zeigt der Zero‑Waste‑Award. Mit dieser Auszeichnung werden Projekte geehrt, die sich in herausragender Weise für Abfallvermeidung, Ressourcenschonung und nachhaltige Kreisläufe einsetzen.
Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Azubi‑Projekt bei der WBM diesen Award erhalten haben. Die Auszeichnung bestätigt unser Engagement und zeigt, wie wertvoll gemeinsame Anstrengungen für eine umweltfreundlichere Zukunft sind.

Voraussetzung für ein funktionierendes Recycling, ist das richtige Entsorgen der Abfälle in die entsprechenden Abfallarten: Wertstoffe, Papier, Altglas, Biogut und Restabfall

  • Schwarze Tonne (Restmüll):
    • nicht recyclebarer Abfall
    • stark verschmutzte oder beschädigte Kleidung
    • kleine Menge Keramik oder Porzellan
  • Blaue Tonne  (Papier):
    • sauberes, trockenes Papier & Pappe
    • Zeitungen, Zeitschriften
    • Schreibpapier, Broschüren
  • Gelbe Tonne (Verpackungen):
    • Verpackungen aus Kunststoff, Metall oder Verbundstoffen
    • Tetrapaks, Plastikfolien, Dosen
    • Becher, Aluverpackungen
  • Braune Tonne (Bioabfall):
    • organische, kompostierbare Abfälle
    • Essensreste, Obst-/Gemüseschalen
    • Kaffeesatz, Teebeutel, Eierschalen
  • Sperrmüll/Sondermüll
    • nicht im Hausmüll entsorgen
    • Abgabe bei Sammelstellen oder Rücknahmestationen
Müllvermeidung im Alltag

Müllvermeidung im Alltag

Neben der richtigen Mülltrennung spielt auch die Müllvermeidung eine wichtige Rolle. Wer bewusst einkauft und auf unnötige Verpackungen verzichtet, kann die Menge an Abfall deutlich reduzieren. Mehrwegprodukte sind dabei oft eine gute Alternative zu Einwegartikeln. Auch Leitungswasser, statt abgefülltem Wasser zu trinken oder eigene Taschen und Behälter beim Einkaufen mitzunehmen, hilft dabei, Verpackungsmüll zu vermeiden.

Wiederverwenden statt wegwerfen:
Viele Gegenstände lassen sich länger nutzen, als man zunächst denkt. Gläser und Dosen können weiterverwendet werden, Kleidung kann repariert oder weitergegeben werden und viele Dinge lassen sich kreativ umfunktionieren. Auch Second-Hand-Angebote oder Tauschmöglichkeiten geben Gegenständen ein neues Leben und Reduzieren gleichzeitig die Abfallmenge.

Gemeinsam für Ordnung sorgen

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Ein nachhaltiger Umgang mit Abfällen gelingt nur, wenn alle mitmachen. Saubere Müllräume, richtig genutzte Tonnen und Rücksicht aufeinander schaffen ein angenehmes Wohnumfeld. Wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, profitieren Umwelt und Hausgemeinschaft gleichermaßen.

Unser Ziel ist es, weniger Müll zu produzieren, Dinge wiederzuverwenden und möglichst viel zu recyceln. Nachhaltige Abfallwirtschaft bedeutet, bewusst mit Ressourcen umzugehen, richtig zu trennen und Wertstoffe im Kreislauf zu halten. Jede Entscheidung – ob beim Einkauf, beim Entsorgen oder beim Wiederverwenden – trägt dazu bei, die Umwelt langfristig zu entlasten.

Gemeinsam zum Ziel

Mit kleinen Schritten zum großen Ziel

Nachhaltigkeit im Alltag umsetzen, bedeutet nicht, sofort perfekt zu sein, sondern Schritt für Schritt bewusster zu handeln. Schon kleine Veränderungen im Alltag können langfristig einen Unterschied machen. Wer den Hausmüll richtig trennt, Abfälle bereits beim Einkaufen vermeidet und Ressourcen bewusst nutzt - also z. B. Wasser, Strom, Lebensmittel oder Verpackungen sparsam und überlegt einsetzt – leistet einen wichtigen Beitrag zu einer sauberen und ökologischen Zukunft. 

Zero Waste bei der WBM

WIM - Weniger ist mehr.

Unser Konzept

Die „WIM – Weniger ist Mehr“-Challenge ist eine strukturierte Aktion zur Verbesserung der Müllqualität in ausgewählten Quartieren. Ziel ist es, innerhalb eines festgelegten Zeitraums messbare Fortschritte in den Bereichen Sauberkeit, Mülltrennung und Verantwortungsbewusstsein im Wohnumfeld zu erreichen.

Zu Beginn der Challenge wird ein von der WBM organisierter Clean-Up-Day einen einheitlichen Ausgangszustand in allen teilnehmenden Quartieren schaffen. Anschließend werden über vier bis sechs Wochen hinweg die Müllplätze regelmäßig kontrolliert. Dabei prüfen die Auszubildenden den Zustand der Anlagen, die Einhaltung der Mülltrennregeln sowie sichtbare Entwicklungen. Alle Beobachtungen, Auffälligkeiten und Verbesserungen werden fortlaufend dokumentiert, um den Fortschritt transparent und objektiv nachvollziehbar zu machen.

Die Challenge wurde zuvor den Mietergremien vorgestellt, sodass interessierte Mieterbeiräte sich direkt mit ihrem Quartier anmelden konnten. Am Ende des Projektzeitraums werden alle Ergebnisse ausgewertet und jedes teilnehmende Quartier erhält einen Preis als Anerkennung für sein Engagement. Damit schafft das Konzept eine klare, motivierende Struktur, die Sauberkeit, Beteiligung und Gemeinschaft im Wohnumfeld nachhaltig stärkt.

Unsere Ziele 

Unser Projekt zur Mülltrennung konzentriert sich darauf, Mieter*innen gezielt für einen verantwortungsvollen Umgang mit Abfall zu sensibilisieren. Im Mittelpunkt steht die Verbesserung des Wohnumfelds, indem Sauberkeit und Ordnung im Quartier gestärkt und dauerhaft aufrechterhalten werden. Durch richtige Mülltrennung sollen zudem spürbare Kosteneinsparungen bei Entsorgung und Reinigung erreicht werden. Ein weiteres zentrales Ziel ist es, das soziale Miteinander zu fördern, indem alle Bewohner*innen aktiv zur Sauberkeit beitragen. Wenn Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen, entsteht ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl im Quartier. So schafft das Projekt klare Mehrwerte für alle und legt den Fokus auf ein langfristig sauberes und lebenswertes Wohnumfeld.

 

 

Clean-Up Day

Der Start des Projekts ist ein gemeinsamer Clean-Up Day, der zugleich die Grundlage unserer Challenge bildet. Für den ersten Durchlauf sind Bewohnerinnen und Bewohner der Quartiere Palisadenstraße 37a-d, Fischerinsel 1A und Ritterstraße 38-48 eingeladen, gemeinsam Müll zu sammeln und die Müllplätze sowie das direkte Wohnumfeld zu reinigen. So schaffen wir eine saubere Ausgangsbasis, übernehmen gemeinsam Verantwortung und stärken das Miteinander im Quartier.

Oranger Müllbeutel wird aufgehalten & Müll mit einer Zange hineingetan

Palisadenstraße

mehrere Azubis sammeln Müll von einer Wiese

Palisadenstraße

Mehrere orangene Müllsäcke und Besen stehen an einer Parkbank

Ritterstraße

Azubis mit BSR-Warnwesten und Besen in der Hand

Ritterstraße

Oranger Beutel vor grüner Wiese, in welchen Müll gesammelt wird

Fischerinsel

Müll von der Straße wird von einer Müllschippe in einen orangenen Müllsack gekippt

Fischerinsel

Unsere Auszeichnung

Der Zero Waste Award

Im September haben wir die Idee zum Projekt bereits beim erstmalig verliehenen Zero Waste Award eingereicht und nun in gleichnamiger Kategorie IDEE den 1. Platz belegt. Wir konnten uns somit bei 158 eingereichten Beiträgen, in unserer Kategorie bei 25 Konzepten durchsetzen.