Brandschutz rettet Leben

Beim Thema Brandschutz stehen wir alle in der Pflicht: Die WBM als Vermieter genauso wie ihre Mieter. Jeder ist dafür verantwortlich, dass kein ungewolltes Feuer entsteht. Mit dem richtigen Verhalten werden Leben gerettet. mehr ›

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WBM
Wohnungsbaugesellschaft
Berlin-Mitte mbH

Dircksenstraße 38
10178 Berlin
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Brandschutz beim Hochhaus

Für die Planung eines neuen Gebäudes, aber auch für die bestehenden Bauten gilt die Berliner Bauordnung. Sie regelt die baulichen und brandschutztechnischen Anforderungen von Fassaden, Dächern, Decken, Wände usw. 
Zusätzlich gilt für jedes Hochhaus die Muster – Hochhausrichtlinie. In der Musterhochhausrichtlinie wird seit 1981 gefordert, Außenwände, Fassaden und Außenwandverkleidungen aus nichtbrennbaren Baustoffen herzustellen.
Diese Forderungen nach nichtbrennbaren Baustoffen setzte die WBM in ihren Hochhäusern in den durchgeführten Sanierungen konsequent um.
Damit kann ein Hochhausbrand und die daraus resultierenden Folgen wie in London ausgeschlossen werden.

Die gleiche Umsicht setzen wir auch bei allen Maßnahmen der energetischen Modernisierung in unserem Bestand ein. Entsprechend den Anforderungen aus der Bauordnung wurden die modernisierten Fassaden unterhalb der Hochhausgrenze mit geprüften, zugelassenen Wärmedämmverbundsystemen gedämmt.
Seit mehreren Jahren werden in diesen Gebäuden keine schwer entflammbaren Baustoffe mehr verwendet.

Regelmäßige Kontrollen durch Brandschutzfachleute in und an den Gebäuden sowie die Prüfung von Heizungs- und Lüftungsanlagen durch die Schornsteinfeger ergänzen die Aufgaben zur Einhaltung des Brandschutzes.


Ihre Mithilfe ist gefragt!

Einige Regeln und Pflichten gelten jedoch auch für unsere Mieter, um das Brandrisiko zu senken.

Brandschutz im Haus

  • Hauseingangstüren sind die wichtigsten Flucht- und Rettungswegtüren. Diese Türen sollen geschlossen, dürfen grundsätzlich aber nicht abgeschlossen werden.
  • Hoftüren, Kellertüren und Türen zu Dachböden sollten immer geschlossen sein und können auch zur Erhöhung der Sicherheit gegen Brandstiftung oder Diebstahl abgeschlossen werden.
  • Für Brandschutztüren gilt, sie dürfen nicht verkeilt, zugestellt oder anderweitig gewaltsam offen gehalten werden. Im Brandfall schützen nur geschlossene Türen.
  • Pflanzenkübel zur Überwinterung, Schuhschränke vor den Wohnungstüren aber auch Kinderwagen, Rollatoren und Fahrräder sowie Sperrmüll gehören nicht in den Eingangsbereich, in Treppenhäuser, in Hausflure, Nischen oder Kellergänge. Sie verstellen Ihnen die Flucht- und Rettungswege. Außerdem sind sie beliebte Objekte für Brandstifter und können zum Brandherd werden.
  • Auch Verzierungen oder Dekorationsartikel der Wohnungseingangstüren mit leicht entflammbaren Materialien wie Strohkränzen oder ähnliches erhöhen die Brandgefahr.

Unsere brandschutztechnischen Einrichtungen sind mit Hinweisschildern ausgestattet. Wenn Sie an diesen Einrichtungen Beschädigungen oder Diebstähle feststellen, benachrichtigen Sie bitte die Mitarbeiter der WBM.

Verhalten im Brandfall

Wenn es brennt, alarmieren Sie als Erstes die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112. Oft bleiben nur wenige Minuten, bevor Fluchtwege durch Rauch und Flammen abgeschnitten werden.

Brennt es in der eigenen Wohnung, verlassen Sie diese schnellstmöglich und schließen hinter sich die Wohnungstür.

Brennt es außerhalb der eigenen Wohnung gilt: In der Wohnung bleiben, die Wohnungstür geschlossen halten und am Fenster auf die Hinweise der Feuerwehr achten.

Die häufigsten Ursachen für ein Feuer sind neben der Brandstiftung oft Unachtsamkeit, Fahrlässigkeit und Unordnung. Schnell kann aus einem kleinen Feuer ein großer Brand mit verheerenden Schäden entstehen.

Weiterführende Informationen zum Thema Sicherheit können Sie unserem Ratgeber "Sicher ist besser. Sicherheitstipps für zu Hause entnehmen sowie auf der Website der Berliner Feuerwehr.