Stadt gestalten

Die WBM GmbH agiert vor allem in den zentralen Stadtlagen Mitte, Friedrichshain und Kreuzberg. Damit stellt sich das Unternehmen vielfältigen Herausforderungen: Anders als "auf der grünen Wiese" müssen sich die Bauten harmonisch in das Umfeld einpassen - und trotzdem ein Statement abgeben. Das Wohnumfeld soll gestärkt und die angestammte Bewohnerschaft eingebunden werden. Demographie und Klimawandel sind weitere wichtige Aspekte bei der Gestaltung der Stadt und ihrer Bauten. mehr ›

Kontakt

WBM Wohnungsbaugesellschaft
Berlin-Mitte mbH
Bereich Projektentwicklung
Dircksenstraße 38
10178 Berlin

info@wbm.de

Stadt, Kiez, Umfeld. Leben im Zentrum mit Qualität.

Die WBM Teams der Technik, Projektentwicklung und des Portfolio-Bereichs ziehen an einem Strang und entwickeln Strategien für ein erfolgreiches Bestandswachstum des Unternehmens. Dabei zählt nicht nur Quantität. Aus diesem Grund veranstaltet die WBM GmbH  zum Teil gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt  auch Wettbewerbe und Ideenworkshops, damit im Ergebnis eine Win-Win-Situation für alle entsteht. 

Nach und nach listen wir hier chronologisch die Wettbewerbe und städtebaulichen Projekte aus der Ideenschmiede der WBM GmbH auf. Freuen Sie sich auf ein spannendes Stück Berlin.


ars 15 berlin: Wohnen auf Q3A

Mittendrin in Berlin: Wegen ihrer zentral liegenden Bestände arbeitet die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM) intensiv an Gebäude-Aufstockungen. Hier bieten sich vor allem die vielen Flachdächer der innerstädtischen Plattenbauen an: Kaum Flächenverbrauch, Erhalt der Grünflächen und Schaffung von Wohnraum in Kiezen mit bestehender Infrastruktur.


Daher kam es zu einer besonderen Kooperation: Unter der Schirmherrschaft der Berliner Senatsbaudirektorin Regula Lüscher entwickelten Studierende der 10. internationalen summer academy ars berlin 2015 der Beuth Hochschule für Technik Berlin experimentelle Aufstockungsmöglichkeiten für serielle Wohnbauten der 1950er bis 60er Jahre. Die WBM stellte dazu Plattenbauten des Typs Q3A ihres innerstädtischen Bestandes am Berliner Osthafen zur Verfügung.

 

ars 15 berlin - Acht Teams, acht Mal hoch hinaus

  • Der 1. Preis: Module R15

    Entwurf © Josiah Ruhland, Tianhui Hou, Fanhor SanchezPatino, Alexandra Koval, Luiza Skrzypczynska, Chuky Hui
  • Der 1. Preis: Module R15

    Entwurf © Josiah Ruhland, Tianhui Hou, Fanhor SanchezPatino, Alexandra Koval, Luiza Skrzypczynska, Chuky Hui
  • Der 1. Preis: Module R15

    Entwurf © Josiah Ruhland, Tianhui Hou, Fanhor SanchezPatino, Alexandra Koval, Luiza Skrzypczynska, Chuky Hui
  • Der 2. Preis: MicroCommunity

    Entwurf © Sara Al Shuaili, Yi Zhi Yew, Cezar Elias
  • Der 2. Preis: MicroCommunity

    Entwurf © Sara Al Shuaili, Yi Zhi Yew, Cezar Elias
  • Der 3. Preis: HomeWork

    Entwurf © Amanda Hoefling, Leor They'd a, Ruben Fernandez, Nasser Al Wahaibi
  • Der 3. Preis (1): HomeWork

    Entwurf © Amanda Hoefling, Leor They'd a, Ruben Fernandez, Nasser Al Wahaibi
  • Der 3. Preis (2): SkyCabin

    Entwurf © John Schrader, Niels Henning, Sunny Fok, Kevin Pajado, Nadia Kasno
  • Der 3. Preis (2): SkyCabin

    Entwurf © John Schrader, Niels Henning, Sunny Fok, Kevin Pajado, Nadia Kasno
  • Der 3. Preis (2): SkyCabin

    Entwurf © John Schrader, Niels Henning, Sunny Fok, Kevin Pajado, Nadia Kasno
  • Projekt "Winter Garden"

    Entwurf © Samantha Claman, Vionna Wai, Lai Ching Tsui, Dorothea Blank
  • Projekt "INTERLOCK"

    Entwurf © Andrew Saleh, Magdalena Lasiewicz, Eliza Tan, Peiying Jiang
  • Projekt "INTERLOCK"

    Entwurf © Andrew Saleh, Magdalena Lasiewicz, Eliza Tan, Peiying Jiang
  • Projekt "ADAPTIVE HAT"

    Entwurf © Malak Orra, Wei Ying Zhang, Chris Blanco, Harindren Paramahamsa
  • Projekt "ADAPTIVE HAT"

    Entwurf © Malak Orra, Wei Ying Zhang, Chris Blanco, Harindren Paramahamsa
  • Projekt "ROOF ROOF ROOF HOUSE"

    Entwurf © Nicole Montenegro, Justyna Drozdz, Monique Rodriguez
  • Projekt "ROOF ROOF ROOF HOUSE"

    Entwurf © Nicole Montenegro, Justyna Drozdz, Monique Rodriguez
  • Ausstellung + Preisvergabe im IHZ Berlin

    Vom 07. bis 17. Juli wurden die Ergebnisse der ars 15 berlin im Foyer des Internationalen Handelszentrums an der Berliner Friedrichstraße präsentiert. Foto: Henning Moser
  • Ausstellung + Preisvergabe im IHZ Berlin

    WBM Geschäftsführer Lars Ernst eröffnete die Ausstellung zur ars 15 berlin. Foto: Henning Moser
  • Ausstellung + Preisvergabe im IHZ Berlin

    Die Rektoring der Beuth Hochschule, Monika Gross, bedankte sich bei den Studenten für ihr Engagement. Foto: Henning Moser
  • Ausstellung + Preisvergabe im IHZ Berlin

    WBM Geschäftsfürhrerin Christina Geib (Mitte) übergab die Preise des WBM Awards. Die Laudatio hielt Ulrike Prasse. Foto: Henning Moser
  • Ausstellung + Preisvergabe im IHZ Berlin

    Die stolzen Gewinner des 1. Preises: Das Team von "Module R15" vor dem Entwurf. Foto: Henning Moser

ars 15 berlin: die Ergebnisse

Die Studenten arbeiteten insgesamt fünf Wochen an den Entwürfen. Aufgrund der hohen Qualitäten der Ergebnisse entschloss sich die WBM, einen Award für Raumgestaltung ins Leben zu rufen. Anlässlich der ars 15 berlin wurde dieser zum ersten Mal verliehen.


Künftig sollen mit diesem Preis jährlich exzellente Arbeiten junger Designer und Architekten prämiert werden, die sich innovativ und kreativ mit den Themen Architektur, Städtebau und Wohndesign auseinandersetzen. Die Preise übergab WBM-Geschäftsführerin Christina Geib.


Die Arbeiten wurden vom 07. bis 17. Juli im Foyer des Internationalen Handelszentrums Berlin ausgestellt.

 

WBM Award für Raumgestaltung - Wohnen auf Q3A

Jury WBM Award für Raumgestaltung

Erster Preis (Euro 800): Module R15

  • Josiah Ruhland (ISU)
  • Tianhui Hou (ISU)
  • Fanhor SanchezPatino (CCN)
  • Alexandra Koval (CCNY)
  •  Luiza Skrzypczynska (BeuthHS)
  • Chuky Hui (CCNY) 

Laudatio der Jury:

Auf Grundlage des bestehenden relativ starren Fertigbausystems Plattenbau bietet dieses Team ein sehr überzeugendes wie spielerisches System von Ergänzungsbauten, die in Volumen und Kontur auf das sie umgebende Umfeld reagieren. Der Entwurf basiert auf der Kombination vorgefertigter Holzbau-Container, die off-site in kurzer Zeit montiert und auf der Baustelle vor Ort schnell platziert werden könnten. Das Dach ist als Gemeinschaftsfläche vorgesehen, die auch für die langjährigen Mieter des Bestandshauses zur Verfügung steht. Insgesamt überzeugt das Projekt durch die selbstbewusste Präsentation mit sorgfältig erstellten Grafiken und unterstützenden quantitative Daten.

Zweiter Preis: MicroCommunity 

  • Sara Al Shuaili (GUtech)
  • Yi Zhi Yew (ISU)
  • Cezar Elias (CCNY)  

Laudatio der Jury:

Das Team erarbeitet eine innovative Lösung für modulare Dachaufbauten, die sich um Atrien arrangieren, welche sich aus einer gründlichen Analyse der Standortbedingungen ergaben. Die Innenhöfe (Atrien) schaffen einen intimen Ort der Zusammenkunft auf den Dächern und bieten eine Ergänzung zum bestehenden urbanen Kontext. Die (raum-) klimatischen Bedingungen trugen entschieden zum Design bei, das Atrium versteht sich als klimatischer Puffer für alle Jahreszeiten und bietet darüber hinaus einen großen, gemeinschaftlich nutzbaren Raum. Einziger Kritikpunkt der Jury waren die Grundrisse, welche hinsichtlich ihrer Benutzerfreundlichkeit und Effizienz durch eine Überarbeitung optimiert werden können. 

Dritter Preis (1): HomeWork

  • Amanda Hoefling (ISU)
  • Leor They'd a (CCNY)
  • Ruben Fernandez (BeuthHS)
  • Nasser Al Wahaibi (GUtech) 

Laudatio der Jury:

Das Team entwickelte neue, phantasievolle Lösungen für Homeoffices und Hybrideinheiten (Gewerbe/Wohnen) auf dem Dach der bestehenden Plattenbauten. Die neu hinzugefügten Wohnkörper erheben sich fast nahtlos aus der vorhandenen Kontur, kühn und rhythmisch stapeln sich die modularen Maisonett-Einheiten übereinander. Die Renderings erläutern die raumklimatischen Lösungen, die in den Augen der Jury eher auf die heiße als die kalte Jahreszeit in Berlin reagieren, während Details und Materialität einem strikten Schema folgen.  

Dritter Preis (2): SkyCabin

  • John Schrader (ISU)
  • Niels Henning (BeuthHS)
  • Sunny Fok (CCNY)
  • Kevin Pajado (CCNY)
  • Nadia Kasno (ISU)

Laudatio der Jury:

Gerade heraus, und unmittelbar mit dem Bestandsgebäude in Bezug gesetzt, formte das Team ein helles, großzügiges und gleichzeitig simples Dachmodul, welches seinen Bewohnern verschiedenste Blickwinkel auf den Berliner Himmel ermöglicht.  Der Entwurf hält sich gewisser Maßen zurück und orientiert sich an der vorhandenen Kubatur des Bestandsgebäudes. So schafft es direkte proportionale Bezüge zu den anderen Wohnblöcken. Bauweise und Klimadaten sind plausibel, die graphische Darstellung ist überzeugend.

Die ars berlin 2015...

...fand gemeinsam mit den Partnern der IOWA State University, dem City College New York (CCNY) und der German University of Technology GUtech, Muscat Oman statt. Die Arbeit der Studierenden wurde von der Professorin Ulrike Passe (IOWA) und den Professoren Christian Volkmann (CCNY), Alexander Kader (GUtech) und Robert Demel (Beuth Hochschule) betreut.

Zur Pressemitteilung.