City-Bienen - sympathische Nachbarn

30.000 neue Angestellte - und alle fleißig wie die Bienen. Kein Wunder. Im Sommer 2016 entschloss sich die WBM GmbH das nützliche Stadtimkern zu unterstützen und stellte das begrünte Dach ihrer Zentrale zur Verfügung. Seitdem ist es das Zuhause von Honigsammlerinnen. Miete berechnen wir natürlich nicht.
Unten finden Sie eine Live-Schaltung per Webcam und können dem Treiben zuschauen.
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Liveschaltung zu einem der Bienenstöcke auf dem Dach der WBM-Zentrale. Im Winter verbleiben die Bienen im Haus, die warme Jahreszeit dagegen ist turbulent.

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WBM
Wohnungsbaugesellschaft
Berlin-Mitte mbH

Dircksenstraße 38
10178 Berlin
Fon: 030/247130
Fax: 030/24714100
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Bienen in der Stadt.

In jede unserer Mietwohnungen könnte eine unserer 30.000 Bienen wohnen. Im Rahmen des Konzepts Grün der WBM GmbH wurde neben einem schönen Garten für die Mitarbeiterschaft und die Insektenwelt noch viel weiter gedacht: Unter den Bienen auf dem Land wird seit Jahren ein großes Bienensterben verzeichnet. Man geht davon aus, dass Monokulturen, genmanipulierte Pflanzen und vor allem Pestizide die Hauptgründe für das große Bienensterben sind. Die Großstadt Berlin dagegen ist perfekt geeignet. 

Da Berlin eine grüne Metrolpole ist, finden Bienen hier viel Nahrung. Darum zieht es immer mehr Imker in die Städte, sie suchen geeignete Standorte für ihre Bienenstöcke. 

30.000 Honigbienen haben nun ein Zuhause mit besonders imposanter Aussicht gefunden: Auf dem Dach der WBM-Zentrale am Berliner Alexanderplatz. Mit der Liveschaltung oben können Sie das Treiben rund um den Stock beobachten.

PS: Im Winter ist natürlich nicht so viel los - denn dann ziehen sich die Bienen in ihr warmes Haus zurück, wo sie Wärme produzieren und so auch strenge Winter überstehen.  

Motive WBM Kulturkalender 2017 BEE MY FRIEND

  • Motiv November - Instandhaltung

    Wie halten Bienen sich in Schuss?
    Und wohin, wenn's kein WC gibt...? 

    Nicht nur das Haus wird penibel in Schuss gehalten, auch die Mitglieder des Bienenvolkes absolvieren täglich ihr persönliches Instandhaltungsprogramm. Diese Putzorgien nennt man  Grooming. Die Körperpflege ist wichtig, da sich auf Fühlern, Beinen und am Körper Sinnesorgane befinden, die immer funktionstüchtig gehalten werden müssen. Die Biene putzt mit ihren Beinen ihren Pelz, Pollen und andere Fremdkörper werden damit ausgebürstet und zum hinteren Beinpaar weitergereicht. Dann kommen die Artgenossinnen im Stock zur Hilfe und putzen sich gegenseitig die Hinterleiber und Beine. Solange die Bienen im Stock sind, darf sie aus hygienischen Gründen keinen Kot abgeben. Ihr „großes Geschäft“ wird in der Kotblase gesammelt und dann bei einem Ausflug nach draußen in der Luft während des Fluges entleert. Im Winter füllt die Kotblase den gesamten Hinterleib der Biene aus. Die Spültaste wird dann beim nächsten Ausflug getätigt. Flüssige Abfallstoffe bleiben im Körper und werden dort verarbeitet ohne etwas ausscheiden zu müssen.

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  • Motiv Dezember - Happy New Year

    Wer sorgt für den großen Gemeinschaftssinn?
    Und gibt es eine Happy Community bei so vielen Hausbewohnern?

    Ein Bienenstock mit einer jungen Königin wird in der Hochsaison von bis zu 60.000 Bienen bewohnt – ein Wohnhaus der Superlative. Man mag es kaum glauben, doch durch straffe Führung herrschen im Stock Ordnung, perfekte Arbeitsteilung, ein ausgesprochen guter Teamgeist und ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Honigbienen bilden somit hochsoziale Gemeinschaften, sie arbeiten zusammen, helfen einander und leben in einer funktionierenden, arbeitsteiligen Welt. Dafür sorgt die Bienenkönigin, die nicht nur mit dem Eierlegen beschäftigt ist. Durch die Abgabe von Botenstoffen, den Pheromonen, sorgt sie im Volk für Koordination, Sicherheit und ein friedliches Miteinander. Somit klappt's grundsätzlich mit dem Nachbarn und es herrscht immer ein „frohes neues Jahr“.

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  • Cover-Transparent

    WG gesucht - Wenn Großstadtbienen in die Platte ziehen

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  • Cover-Motiv

    Die Bienen ziehen in ein ehem. Heizhaus der WBM in Berlin-Mitte

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  • Motiv Januar - Ruhezeiten

    Wann ist denn mal Ruhe im Bienenhaus?
    Und was machen die Bienen im Winter ohne Zentralheizung?

    Ab 22:00 herrscht normalerweise Ruhe im Haus! Bei den Bienen ist dagegen immer etwas los, mal mehr und mal weniger: In den unterschiedlichen Lebens- und Aufgabenphasen der Honigbiene wird vorgegeben, wer, wann, wo, wie lange schläft. Im Schlaf ist eine Biene fast regungslos, sie fächert sich nur ab und an mit ihren Flügeln kühle oder warme Luft zu. Ihre Körpertemperatur ist dann geringer als die der noch im Dienst befindlichen Kolleginnen. Viele glauben zudem, Bienen fielen in eine Art Winterstarre – dem ist nicht so: In der kalten Jahreszeit herrscht im Bienenstock zwar Betriebspause, doch keinesfalls völlige Ruhe. Bei Temperaturen unter 6° C kuscheln sich die Bienen aneinander und bilden eine kugelige Wintertraube in ihrem Stock. Die äußere Hülle dieser Traube besteht aus einer Schicht eng sitzender Bienen. Die Kolleginnen darunter erzeugen durch Bewegung ihrer Flugmuskulatur Wärme. Das Frauenteam tauscht permanent ihre Position, damit keine Biene auskühlt. Im Bienenstock wird so auch im Winter eine konstante Temperatur von 25°C aufrechterhalten. Die Königin erhält den besten Platz: Sie sitzt mitten drin und wird von den Arbeiterinnen besonders warm gehalten. Dank eigener Öko-Heizung überstehen Bienen selbst -50° C. 

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  • Motiv Februar - Sicherheitsdienst

    Wie halten Bienen Einbrecher aus dem Haus?
    Und wann fangen sie an, Alarm zu schlagen?

    Eines vorweg: Honigbienen sind von Natur friedliche Tiere. Doch Haus und Hof werden von ihnen mit Leib und Leben verteidigt, wenn sie wirklich Gefahr wittern. Dann gilt in der Gemeinschaft der Honigbienen im wahrsten Sinn des Wortes: Einer für alle, alle für einen. Zum Beispiel wenn Hornissen Jagd auf sie machen oder ihren Honig stehlen wollen. Dann werden diese mit vereinter Kraft totgestochen und aus dem Stock geworfen. Genauso ergeht es den Mäusen, wenn sie der süßen Leckerei nicht widerstehen können. Sie werden ebenfalls gemeinschaftlich erstochen. Auf Grund ihrer Größe können sie jedoch nicht aus dem Stock geworfen werden. Sie werden deshalb einfach mit Wachs, dem Propolis, überzogen und damit als erstes desinfiziert. Mit der Zeit trocknet der Kadaver aus. Die tote Maus wird im wahrsten Sinn des Wortes mumifiziert. Die größte Gefahr jedoch geht von der eingeschleppten Varroa-Milbe aus. Hier kann der Imker zum Beispiel mit Ameisensäure helfen: Diese erzeugt ein zusätzliches Jucken und animiert die Honigbiene zum verstärkten Putzen ihres Körpers. Mit etwas Glück werden die Milben so abgestreift. Schloss und Riegel von Natur aus. 

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  • Motiv März - Facility-Management

    Wie organisieren Bienen ihre Jobs?
    Und woher kommt der Ausspruch „fleißig wie die Bienen“?

    Bienen brauchen keine Dienstleister, die für Ordnung und Sauberkeit sorgen. Sie brauchen auch keine Bauherren, Techniker und Hausmeister: Die Arbeiterinnen erweisen sich nämlich als wahre Multitalente. Sie sind hoch motiviert und absolut zuverlässige Alleskönnerinnen. Sie sind stets fleißig und einsatzbereit und teilen sich ihre Arbeit sinnvoll ein. Es wird nicht aus Prinzip gerackert. Das interessiert im gesamten Hofstaat absolut niemanden, auch der Königin ist es egal. Das Ergebnis zählt. Sie arbeiten nur auf Hochtouren, wenn es der Effizienz im Heim und der Gemeinschaft dient. Ein kleiner Auszug aus ihrem Tätigkeitsbereich: In jedem Bienenstock gibt es Waben für Brut, Pollen- und Honigvorräte. Aus jeder Wabenzelle im Brutraum schlüpfen jährlich drei bis fünf Bienen. Die Arbeiterinnen organisieren sich zu Putzkolonnen und reinigen penibel ihre Behausung. Sie beweisen sich aber auch immer wieder als exzellente  Baumeisterinnen. Die Wabenkonstruktion gilt in der Bauwelt als architektonische Meisterleistung. Die Bienen kleiden die Waben mit Propolis, einer harzartigen, gelben Masse aus und alles wird gegen Bakterien, Viren und Pilze desinfiziert. Kein Wunder, dass hier das Sprichwort gilt: „Fleißig wie die Bienen“. 

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  • Motiv April - Gemeinschaftsküche

    Was futtern Bienen denn so?
    Und was müssen Bienen leisten, um 1 kg Honig zu erhalten?

    Der Bienenstock ist wie eine große Wohngemeinschaft organisiert. Es wird gemeinsam gekocht, gegessen und alles was auf den Tisch kommt, wird demokratisch geteilt. Als Futterquelle dienen der von den älteren Arbeiterinnen fleißig gesammelte Nektar, Honigtau und vor allem die eiweißreichen Blütenpollen. Die Bienen reichern den Nektar mit dem Inhalt ihrer Honigblase an und verarbeiten ihn zu einem klebrigen, nahrhaften Teig. Dieser wird bei Überschuss freizügig an alle Arbeiterinnen im Stock abgegeben. Das nennt man bezeichnender Weise Trophallaxis, soziales Füttern. Alles wird geteilt und für futterarme Zeiten sogar Vorräte angelegt. Es werden auch riesige Mengen Pollen zu Honig und als Baumaterial für die Waben verarbeitet. Und jetzt mal eine kleine Leistungsbilanz: Für 1 kg Honig sind ca. 150.000 Flugkilometer der Bienen notwendig. Das ist eine Strecke dreieinhalbmal um die Erde. Die Arbeiterinnen besuchen zwei Millionen Blüten und unternehmen 150.000 Ausflüge aus dem Bienenstock. Eine Großküche, bestens organisiert.

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  • Motiv Mai - Nahversorgung

    Wie erledigen Bienen ihre Einkäufe?
    Und wieso gibt es so viele unterschiedliche Honigsorten?

    Bei den Bienen bietet Mutter Natur den reichhaltigsten Supermarkt. In einer grünen Stadt wie Berlin gibt es meistens alles im direkten Wohnumfeld und das alles kostenfrei und auch meistens ohne Pestizide, wenn nicht gerade ein überambitionierter Hobbygärtner auf Abwegen geraten ist. Pollen sammeln ist die Aufgabe der älteren Arbeiterinnen. Die Honigbiene nimmt bei ihren Besuchen in den Blüten ganz unwillkürlich Pollen auf, der sich in ihrem Haarkleid verfängt. An der Außenseite des Beines befinden sich die Pollenhöschen, kleine Körbchen, die  fleißig gefüllt werden. Dieses Ritual nennt man auch Höseln. Die Bienen stimmen auch demokratisch ab, welche Futterplätze angeflogen werden und für welche Art von Blüten sich entschieden wird. Die unterschiedlichen Pollen werden in den Waben wohl sortiert gelagert. Sie spezialisieren sich somit auf bestimmte Pflanzen und sorgen so zu unserer Freude für eine reiche Produktvielfalt. Und das ganz ohne Shoppingmall.

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  • Motiv Juni - Herrenbesuch

    Wie wohnt es sich als Minderheit in einer Bienen-Frauen-WG?
    Und wer braucht eigentlich einen Mann im Haus?

    Bienen haben ganz eigene Vorstellungen, wer in ihrer 99-prozentigen Frauen-WG etwas zu sagen hat: Die männlichen Bienen, die Drohnen, sind in der Minderheit, sie haben auch keinen „Mieterbeirat“. Sie sind hauptsächlich dazu da, die Königin zu begatten - doch bitte nie die eigene. Sie gehen also mit königlicher Erlaubnis permanent fremd. Hoch motiviert fliegen sie im Juni bis August zu sogenannten Drohnensammelplätzen, wo sie eine stockfremde Bienenkönigin eifrig im Flug beglücken. Damit wird die genetische Vielfalt im Bienenvolk gewährleistet. Mit ihren großen Augen und einem hoch entwickelten Geruchssinn erkennen die Drohnen eine noch nicht begattete Königin schon auf weite Distanz. Am Ende des Sommers, wenn die Drohnen „ihre Schuldigkeit getan haben“, beginnt die Drohnenschlacht: Sie werden von den Arbeiterinnen nicht mehr gefüttert, von den Vorräten in den Waben abgedrängt und schließlich von der Weiberwirtschaft aus dem Stock geworfen. Emanzipation im Hochhaus.

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  • Motiv Juli - Familienplanung

    Wer hat im Bienenhaushalt die Hosen an?
    Und wie viel Nachwuchs passt ins Haus?

    Die Bienenkönigin ist nicht gleich Königin, sondern sie wird berufen und zwar ganz basisdemokratisch von den Arbeiterinnen. Sie entscheiden, welche Bienenlarven zur Königin herangezüchtet werden, sobald sie feststellen, dass eine neue Hausherrin benötigt wird. Ist eine Bienenkönigin gekürt, schwingt diese das Zepter mit einer täglichen Duftwolke voll mit Botenstoffen, den Pheromon. Sie ist Verwalterin, Vermieterin und Chefin in einem Bienenstock. Und sie entscheidet wie groß ihr Bienenvolk sein soll. Die Bienenkönigin gewährleistet die genetische Vielfalt im Bienenvolk und trägt ihre Gene weiter. Dafür verlässt sie in der Regel einmal in ihrem Leben ihren Bienenstock und macht sich auf zum Hochzeitsflug. Sie fliegt zu einem Drohnensammelplatz, um sich hier ungeniert mit bis zu 20 stockfremden Drohnen zu paaren. Dabei nimmt sie so viel Samen auf, dass dieser für ihr ganzes Leben ausreicht. Ein Bienenvolk ist umso gesünder, desto mehr Drohnen die Königin beim Hochzeitsflug begattet haben. Dann werden Eier gelegt, von morgens bis abends. Eine junge Bienenkönigin legt in der Hochsaison zwischen April und Juli ca. 2.000 Eier pro Tag, sprich ein bis zwei Eier pro Minute. Sie ist somit eine sehr ambitionierte Familienplanerin und Meisterin in einer flexiblen Raumgestaltung.

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  • Motiv August - Zuwachs

    Wie organisieren die Bienen so viel Nachwuchs? 
    Und wer versorgt die liebe Brut?

    Das geht Hand in Hand: Die Arbeiterinnen bauen die Waben für die Eiablage der Königin. Die Bienenkönigin legt, nach Prüfung auf Sauberkeit, die Eier rein. Und damit jede Menge weibliche Bewohner auch in Zukunft im Bienenstock wohnen, wird das Ei noch schnell vor der Ablage befruchtet. Hier und da legt die Königin in größere Waben ein unbefruchtetes Ei, daraus entwickelt sich dann die männliche Drohne. In Weiselzellen, länglichen Waben am Rand, entsteht bei Bedarf aus einer Arbeiterin eine neue Königin. Nach ca. drei Tagen schlüpft eine Larve, welche sofort von den Arbeitsbienen gefüttert wird. Die Larve häutet sich fast täglich, bildet dann Spinndüsen und schafft sich einen dichten Kokon gegen Infektionen: Anfangs füttern die Ammen, spezielle Arbeitsbienen, die Larven mit Futtersaft, dem Geleé Royal, der aus ihren Futtersaftdrüsen gewonnen wird. Ab dem vierten Tag erhält die Larve nur noch Blütenstaub und Honig, Königinnen dagegen erhalten während der gesamten Brutzeit Geleé Royal. Am Ende des Larvenstadiums bedecken die Ammen die Waben mit Wachs. Im Puppenstadium beginnt eine 9-tägige Ruhezeit. Nach 21 Tagen platzt die Puppenhaut, die voll entwickelte Honigbiene zerkaut von innen den Deckel der Wabe und schlüpft. Königinnen brauchen für diese Entwicklung nur 16 Tage und Drohnen 24. Alles ist auf Zuwachs eingestellt und Raumprobleme gibt es nicht. Dafür sorgen schon die Arbeiterinnen.

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  • Motiv September - Nachbarschaftskontakte

    Wie kommunizieren so viele Bienen miteinander?
    Und bedeutet „Bienentanz“ eine heiße Home-Party?

    Kommunikation ist die Grundlage für besten Kontakt zum Nachbarn. Bei Honigbienen können das auch mal gut 60.000 Nachbarn sein... Bienen setzen daher auf ausgeklügelte Interaktion und nutzen hierbei wirklich fast alle ihre Sinne. Da kann man doch wirklich von diesen wunderbaren Wesen etwas lernen. Sie kommunizieren im Stock durch direkten Kontakt, Geruch, Fühlen, Bewegung und im kleinen Radius auch durch Hören, aber nicht durch sehen. Denn um es hier gleich vorweg zu nehmen: Bienen sehen in ihrem Heim schlichtweg gar nichts, denn dort ist es stockfinster. Sie kommunizieren u. a. mit dem sogenannten Bienentanz. Das sind gelernte Bewegungsmuster, die von den Arbeiterinnen decodiert werden können. Dabei geht es täglich heiß her. Denn es wird aufgeregt getanzt oder besser gesagt geschwänzelt was das Zeug hält. Die Arbeiterinnen bewegen dabei ihren Körper auf dem Wabenboden, der durch das „Tanzen“ in Schwingung gerät. Man kann sich das Ganze dann vorstellen wie ein großes Telefonnetz. Durch ihre unterschiedlichen Bewegungen werden Informationen über Entfernung, Richtung, Qualität und Menge von Futterplätzen übermittelt. Arbeiterinnen kommunizieren aber auch durch Berührung mit den Antennen und beim gegenseitigen Putzen. Auf gute Nachbarschaft.

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  • Motiv Oktober - Blockwartin

    Wie behält die Bienenkönigin die Sagen?
    Und wie wird sie bei Laune gehalten?                           

    Die Weisel ist der Louis XIV im Bienenvolk: Der Staat bin ich! Die Königin ist um die Hälfte größer als alle anderen Bienen und sie ist die einzige geschlechtsreife weibliche Biene im Staat. In ihren bis zu fünf Lebensjahren richtet sich die Hausgemeinschaft darauf aus, dass es der Bienenkönigin immer gut geht. Sie bekommt das Beste vom Besten, auf der täglichen Speisekarte steht Gelée Royal. Bis zu ihrem Lebensende wird sie mit diesem eiweiß- und aminosäurehaltigen Futtersaft verwöhnt. Im Winter sorgen die Winterarbeiterinnen dafür, dass der Königin nicht kalt wird. Sie erzeugen durch permanentes Vibrieren der Flugmuskulatur warme Luft. Die Bienenkönigin verströmt täglich ihren Duftstoff Pheromon und hemmt dadurch z. B. die Arbeiterinnen daran, geschlechtsreif zu werden. Mit dieser Art Hausordnung auf Duftbasis sorgt das Staatsoberhaupt für das Wohlbefinden ihres ganzen Volkes. Sie nebelt ihr Volk mit ihrem Pheromon förmlich ein und hält sie damit bei Laune.

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  • Motiv November - Instandhaltung

    Wie halten Bienen sich in Schuss?
    Und wohin, wenn's kein WC gibt...? 

    Nicht nur das Haus wird penibel in Schuss gehalten, auch die Mitglieder des Bienenvolkes absolvieren täglich ihr persönliches Instandhaltungsprogramm. Diese Putzorgien nennt man  Grooming. Die Körperpflege ist wichtig, da sich auf Fühlern, Beinen und am Körper Sinnesorgane befinden, die immer funktionstüchtig gehalten werden müssen. Die Biene putzt mit ihren Beinen ihren Pelz, Pollen und andere Fremdkörper werden damit ausgebürstet und zum hinteren Beinpaar weitergereicht. Dann kommen die Artgenossinnen im Stock zur Hilfe und putzen sich gegenseitig die Hinterleiber und Beine. Solange die Bienen im Stock sind, darf sie aus hygienischen Gründen keinen Kot abgeben. Ihr „großes Geschäft“ wird in der Kotblase gesammelt und dann bei einem Ausflug nach draußen in der Luft während des Fluges entleert. Im Winter füllt die Kotblase den gesamten Hinterleib der Biene aus. Die Spültaste wird dann beim nächsten Ausflug getätigt. Flüssige Abfallstoffe bleiben im Körper und werden dort verarbeitet ohne etwas ausscheiden zu müssen.

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  • Motiv Dezember - Happy New Year

    Wer sorgt für den großen Gemeinschaftssinn?
    Und gibt es eine Happy Community bei so vielen Hausbewohnern?

    Ein Bienenstock mit einer jungen Königin wird in der Hochsaison von bis zu 60.000 Bienen bewohnt – ein Wohnhaus der Superlative. Man mag es kaum glauben, doch durch straffe Führung herrschen im Stock Ordnung, perfekte Arbeitsteilung, ein ausgesprochen guter Teamgeist und ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Honigbienen bilden somit hochsoziale Gemeinschaften, sie arbeiten zusammen, helfen einander und leben in einer funktionierenden, arbeitsteiligen Welt. Dafür sorgt die Bienenkönigin, die nicht nur mit dem Eierlegen beschäftigt ist. Durch die Abgabe von Botenstoffen, den Pheromonen, sorgt sie im Volk für Koordination, Sicherheit und ein friedliches Miteinander. Somit klappt's grundsätzlich mit dem Nachbarn und es herrscht immer ein „frohes neues Jahr“.

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  • Motiv Making-of

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  • Motiv Impressum

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