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Sicher ist besser.

Passen Sie auf sich auf! 

Einbrecher, Trickbetrüger, Unfälle im Haushalt – das Leben ist gefährlich genug. Aber in den eigenen vier Wänden sollte man sich einfach sicher fühlen. 

Sicherheit fängt an der eigenen Haustür an und hört bei einer trittsicheren Leiter auf. In diesem Ratgeber stellen wir hilfreiche Tipps zusammen, die das Wohnen für Sie rundum ungefährlicher und sorgloser machen.

Vorbeugen ist besser als löschen.

Bereits mit wenigen Mitteln können Sie Ihren Haushalt sicherer machen und dafür sorgen, dass es gar nicht erst brennt. So sollten Sie brennbare Flüssigkeiten, Altpapier und feuergefährliche Abfälle auf keinen Fall in der Wohnung und auf dem Balkon lagern. Besonders zu Silvester sollten Papier und Verpackungen vom Balkon genommen werden.

Styroporplatten an der Decke sollten unbedingt entfernt werden. Sie machen ein Zimmer im Brandfall zur Todesfalle. In Sekunden füllt sich das Zimmer mit beißendem Rauch, das Styropor schmilzt und tropft brennend ab. Kerzen sorgen zwar für eine gemütliche Stimmung, stellen jedoch wie alle offenen Flammen eine Brandgefahr dar.

TIPPs: Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen, vor allem nicht, wenn kleine Kinder oder freilaufende Tiere im Haus sind. Kerzen stets auf eine feuerfeste Unterlage aufstellen, mit genügend Abstand – auch nach oben – zu anderen Gegenständen.

Zur eigenen Sicherheit können Sie selbst Rauchmelder installieren. Sobald Rauch in das Innere des Gerätes gelangt, wird ein Alarm ausgelöst. Durch das laute akustische Signal wird man frühzeitig vor einem Brand gewarnt.

Zigaretten verursachen immer wieder Brände. Heruntergefallene Asche kann vor sich hinschwelen und Stunden später einen Brand auslösen, auch im Mülleimer.

Gefährlich ist das Rauchen im Bett. Wer mit brennender Zigarette in der Hand einschläft, läuft Gefahr, das Bett in Brand zu stecken. Schwere Brandverletzungen können die Folge sein. Außerdem erzeugen brennende Daunenfedern tödliche Gase.

TIPPs: Vorsicht bei herunterfallender Zigarettenasche. Zigaretten immer gründlich ausdrücken. Im Bett nicht rauchen. Brennende Zigarettenkippen dürfen nicht aus dem Fenster oder vom Balkon geworfen werden. Das kann in einer der darunterliegenden Wohnungen oder auf dem Balkon einen Brand verursachen.

So brennt beim Thema Sicherheit auf keinen Fall was an.

Beim Kochen, Braten und Backen können schnell Brände entstehen. Schon ein kurzer Moment der Abwesenheit kann einen Brand auslösen, wenn der Herd nicht ausgeschaltet wurde.

Brennt Fett oder Öl in der Pfanne, niemals mit Wasser löschen. Hier entsteht eine Fettexplosion, da das brennende Fett viel heißer ist als 100 °C und das Wasser schlagartig verdampft.

Auch Filter in Abzugshauben können zum Brandherd werden, wenn sie nicht regelmäßig gewechselt werden. Filter saugen sich im Laufe der Zeit mit leicht brennbarem Fett voll. Ein kleiner Funke, zum Beispiel von brennbarem Fett aus der Pfanne reicht aus, um die Dunstabzugshaube in Brand zu stecken. Meist ist dann die ganze Küche betroffen.

TIPPs: Brennendes Fett am besten mit einem passenden Pfannen- oder Topfdeckel ersticken. Filter von Dunstabzugshauben regelmäßig wechseln, spätestens dann,wenn der Filter gelb wird oder sich die Indikatorstreifen zeigen.

Lassen Sie Gasherde immer von einem Gas-Wasser-Installateur anschließen, der für einen Fachbetrieb arbeitet. Dieser muss einen Vertrag mit einem Gasversorgungsunternehmen(GVU) haben.

Richtig sauber. Aber sicher!

Putzmittel sind notwendig, doch nicht richtig angewendet oder in Kinderhänden können sie schnell zur Gefahr werden.

Ausströmende Dämpfe sind nicht zu unterschätzen. Arbeiten Sie mit solchen Chemikalien, sollten Sie regelmäßig lüften und offenes Feuer vermeiden, da die Gase sich entflammen könnten.

Chemische Substanzen sollten generell nicht gemischt werden. Falls man doch ungewollt mit Haushaltschemikalien in Berührung kommt, sollte man sich ärztliche Hilfe holen. Um im Notfall schneller Bescheid zu wissen, müssen seit 2009 alle Haushaltschemikalien gekennzeichnet sein. Die Kennzeichnung enthält neben dem Strichcode ein Identifizierungselementmit 15 Ziffern. Über diesen Code können Notfallärzte am Telefon sehr schnell in ihrer Datenbank konkrete Informationen über das Produkt finden. Wenn Sie eine Notfallmeldung machen, sollten Sie daher unbedingt den Code bereithalten. Chemikalien immer in der Originalverpackung aufbewahren, damit der Code nicht verloren geht.

TIPP: Putz- und Reinigungsmittel sollten stets geschlossen und vor Kindern sicher aufbewahrt werden. Wer konzentrierte Haushaltsreiniger verwendet, sollte zum Schutz der Haut mit Gummihandschuhen arbeiten.

Unfälle im Haushalt.

Die meisten Unfälle passieren im Haushalt und nicht auf der Straße. So können beim Hausputz lose Kabel und Putzeimer schnell zu Stolperfallen werden. Instabile Leitern führen zu schweren Stürzen. Der gefährlichste Ort jedoch – sagt die Statistik – ist die Küche. Verbrennungen, Schnittwunden und Verbrühungen sind hier keine Seltenheit. Unfälle in den eigenen vier Wänden lassen sich vermeiden: durch Planung, ein gutes Zeitmanagement und die richtigen Hilfsmittel.

Planen Sie für den großen Hausputz genügend Zeit ein. Und wer hoch hinaus will, benutzt dafür eine standfeste Trittleiter. Wacklige Konstruktionen aus Tisch und Stuhl zum Draufsteigen sind immer wieder Gefahrenquellen. Eher eine Gefahr für andere sind Blumenkästen und -töpfe, die ungesichert auf Fensterbänken oder auf dem Balkon abgestellt werden. Bei starkem Wind können sie abstürzen und so jemanden verletzen.

Teppich

Befestigen Sie Teppiche immer oder legen Sie diese auf eine rutschfeste Unterlage.

Schlechte Beleuchtung

Dort, wo man nicht genug sieht, stürzt man leicht. Darum sollte es trotz der steigenden Energiepreise besser ein bisschen heller sein – auch im Bad und im Flur.

Bad

Hier sorgen bereits einfache Maßnahmen für mehr Sicherheit. Anti-Rutschmatten, die in die Dusche oder Badewanne gelegt werden, verhindern das Ausrutschen. Und Haltegriffe,etwa über der Wanne, sorgen zusätzlich für einen sicheren Halt beim Ein- und Aussteigen. 

Einbruch: Keine Chance für Langfinger.

Nicht jeder, der ins Haus will, hat dort wirklich etwas zu suchen. 
Darum ist oftmals eine gesunde Vorsicht angebracht. Öffnen Sie nicht auf Klingeln an der Haustür, ohne nachzufragen, wer ins Haus oder in die Wohnung möchte. Lassen Sie keinen Fremden in Ihre Wohnung und öffnen Sie nicht bedenkenlos die Tür. Ein Blick durch den Türspion ist immer empfehlenswert. Sie sollten sich gegebenenfalls auch den Dienstausweis zeigen lassen.

Jugendliche und ihre Freunde machen den Hausflur gerade in der kalten Jahreszeit gern zu ihrem Treffpunkt. Hier sollten die Eltern ihren Kindern klar machen, dass Hausflur und Treppenhaus nicht der richtige Ort zum "Abhängen" sind.

Wer eine Zeit lang nicht zu Hause ist, verreist oder auswärts arbeitet, der sollte Nachbarn bitten, ab und an nach dem Rechten zu schauen. Auch der Briefkasten sollte in Zeiten längerer Abwesenheit regelmäßig geleert werden. Des Weiteren sollte der Vermieter informiert werden, wo sich der Wohnungsschlüssel befindet. Zwei Drittel aller Einbrüche finden tagsüber statt. Und in weit über der Hälfte aller Einbrüche werden Türen und Fenster mit einfachsten Mitteln aufgehebelt.

TIPP: Auch wer das Haus, die Wohnung nur für kurze Zeit verlässt, sollte die Tür nicht nur ins Schloss ziehen, sondern abschließen. Am besten zweimal, bei einer Schlüsselumdrehung greift der Schlossriegel nur wenige Millimeter ins Schließblech. Das Gleiche gilt für Fenster und Terrassentüren.

Auch bei kurzer Abwesenheit sollten Fenster und Türen geschlossen sein. Vorsicht: Gekippte Fenster sind offene Fenster. Der Wohnungsschlüssel sollte nicht unter der Fußmatte oder im Blumentopf versteckt werden. Bei Türen mit Glaseinsatz den Schlüssel nicht von innen stecken lassen.

Wer seinen Schlüssel verloren hat, sollte unbedingt den Schließzylinder auswechseln. Den Wohnungsschlüssel stets vom Schlüsselbund nehmen, wenn Sie etwa bei Reparaturen die Autoschlüssel aus der Hand geben.

Keine Frage, die Haustür sollte stets geschlossen sein, doch auf keinen Fall abgeschlossen werden, auch nicht nachts. Denn in einer Gefahrensituation müssen Polizei, Sanitäter und Feuerwehrleute ohne weiteres die Tür öffnen können, um ins Haus zu gelangen. Und eine abgeschlossene Haustür versperrt den Fluchtweg.