Am Friedrichshain

Das Wohngebiet grenzt unmittelbar an den Volkspark Friedrichshain, der eine Vielfalt an Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten bietet. Nicht nur bei den Anwohnern ist die erste kommunale Parkanlage Berlins, 1848 im landschaftlichen Stil errichtet, äußerst beliebt. In dem gut 50 Hektar großen Park gibt es zahlreiche Liegewiesen, vielfältige Spielplätze, drei Tennisplätze, einen Basketballplatz, eine Halfpipe für Skater, einen Kletterfelsen sowie eine Joggerstrecke. Vor allem im Sommer stehen im Park zahlreiche Veranstaltungen wie Freilichtkino und Konzerte auf dem Programm.

Eines der höchsten Wohnhäuser
Der Platz der Vereinten Nationen entstand 1864. Nach der Demontage des Tores erhielt der Platz damals den Namen Landsberger Platz. 1950 wurde er in Leninplatz umbenannt. Seit 1992 trägt er seinen heutigen Namen.

Anfang der 70er-Jahre wurde der Platz neu gestaltet. Mit dem Umbau sollte nicht nur ein neuer Teil des sozialistischen Stadtzentrums entstehen. Ebenso sollte gezeigt werden, dass auch Typenbau- bzw. Fertigteilbauten zu individuellen Ausdrucksformen fähig sein können. So umrahmen die Häuser — mal in Form eines Bumerangs, mal in Form einer Schlange — den Platz. Außerdem wurde hier damals eines der höchsten Wohnhäuser Ost-Berlins gebaut, das 24 Etagen hat. Insgesamt entstanden etwa 1.250 Wohnungen an dieser Adresse. Der Platz gehört zu den herausragenden Beispielen für den sozialistischen Städtebau der DDR und symbolisiert den Übergang der historischen Stadt mit den Altbauten an der unteren Landsberger Allee und mit dem Krankenhaus Friedrichshain zum modernen Stadtzentrum um den Alexanderplatz. Das Wohn-Ensemble steht heute unter Denkmalschutz.

Blickfang war zu DDR-Zeiten das überdimensionale Lenindenkmal aus poliertem rotem Granit vor dem Turm-Hochhaus. Das Lenindenkmal wurde 1991 abgerissen. Heute sprudelt an dieser Stelle ein Springbrunnen.

Erreichbarkeit
Verkehrstechnisch ist das Quartier sehr gut an den Rest der Stadt angebunden. Der Alexanderplatz liegt in unmittelbarer Nachbarschaft. Bis zum Ostbahnhof sind es gerade mal zehn Minuten. Den Platz der Vereinten Nationen kreuzen viele Straßenbahn-Linien. Am Strausberger Platz hält die U-Bahn.

Verkehrsanbindungen:
U-Bahn: U5 Strausberger Platz
Tram: M5, M6, M8